JW Opfer Hilfe e.V.

Zweck unseres Vereins

Wir sind ein Zusammenschluss von religiös und weltanschaulich unabhängigen Menschen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, über Menschenrechtsverstöße bei Jehovas Zeugen, Sekten und destruktiven Gruppen im Allgemeinen zu informieren und Ausstiegswilligen psychologische und rechtliche Hilfe zu bieten.
Dabei leistet der Verein einen Beitrag zur Förderung des demokratischen Staatswesens, der öffentlichen Gesundheitspflege und des Kinder- und Jugendschutzes.


Unsere Forderungen an Jehovas Zeugen (KdöR)

Schutz von Familie und Beziehungen
  • Keine soziale Ächtung und kein Kontaktverbot. Keine Diskriminierung bei Austritt und Ausschluss. Achtung des Grundrechts auf „negative Religionsfreiheit“.
  • Keine Anwendung der Zwei-Zeugen-Regel bei Kindesmissbrauch und häuslicher Gewalt.
Achtung von Staat und Gesetzen    
  • Achtung des Staates als höchste gesetzgeberische Instanz und Achtung der Grundrechte.
  • Vollständige Umsetzung der europäischen Datenschutz-Verordnung, einschließlich des Verfügungsrechts über alle persönlichen Daten.
  • Keine interne Gerichtsbarkeit, welche staatliche Standards/Gesetze unterläuft.
Schutz der Kinder
  • Behandlung von Kindesmissbrauch als Verbrechen, das in der Zuständigkeit der Behörden liegt sowie Aufhebung der 2-Zeugen-Regel.
  • Öffentlich Entschuldigung und Entschädigung für Betroffene
  • Keine psychische Gewalt durch Verängstigung von Kindern mit Vorstellungen wie Teufel, Dämonen und Harmagedon. 
  • Keine psychische Gewalt infolge Überforderung von Kindern durch stundenlanges Stillsitzen, Vermittlung nicht angemessener Inhalte oder Mitnahme in den Predigtdienst.
  • Keine psychische Gewalt durch Isolation von Kindern durch Verbote bezüglich „weltlichen“ Bräuchen wie Geburtstags-Feiern sowie das Schlecht-machen von „weltlichen Menschen“.
  • Mitgliedschaft durch Taufe erst ab Volljährigkeit.
Schutz des Lebens
  • Kein Blutverbot im medizinischen Bereich.
Schutz vor Diskriminierung
  • Keine Diskriminierung von Frauen.
  • Aufhebung der Zwei-Zeugen-Regel bei häuslicher Gewalt.
  • Keine Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und anderen Bevölkerungsgruppen außerhalb heteronormativer Vorstellungen.
Achtung der Lebensgestaltung der Mitglieder
  • Keine Einmischung in privateste Belange wie z.B. das Sexualleben und Verhütung.
  • Keine Stigmatisierung von politischer und gesellschaftlicher Teilhabe.
  • Keine Stigmatisierung von höherer Bildung oder Karriere.
Schutz vulnerabler Personen
  • Aktive Zusammenarbeit mit professionellen (psychologischen/psychiatrischen) Hilfsangeboten bei psychischen Notsituationen oder Erkrankungen von Mitgliedern.


Aufgabenschwerpunkte unseres Vereins

Aufklärung und Prävention
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit gerade auch im Hinblick auf die rege Missionstätigkeit der Zeugen Jehovas
  • Aufklärung von Mitgliedern und Angehörigen
  • Sensibilisierung von Fachpersonen aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Kinderschutz u.a., Jugendämter, Behördenvertreter/innen, politischen Entscheidungsträger/innen und Medienschaffenden.
Angebote für Betroffene
  • Beratung und Begleitung beim Ausstieg
  • Vermittlung von Therapeuten/innen, Juristen/innen und anderer Fachpersonen
  • Hilfe zur Selbsthilfe und Vernetzung von Betroffenen
Angebote für Experten/innen und Fachpersonen
  • Bereitstellung spezifischer Informationen
  • Beratung und Schulung zu spezifischen Problemfeldern
Sammeln und Bereitstellen spezifischer Informationen
  • Organisations-interne Regelungen und Publikationen
  • Anonymisierte Erfahrungsberichte Betroffener
  • Expertenstimmen, Studien, Gerichtsurteile und andere juristische Fallbeispiele
  • Publikationen, Bücher, Medienberichte, Webseiten, YouTube-Videos, etc.


Vorstand und Vereinsmitglieder beschreiben die Ziele unseres Vereins

Vereinsmitglieder aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien unterstützen den Verein.

Was macht der Verein JW Opfer Hilfe eigentlich? Andrea Stracke: arbeitet gern dort und würde sich freuen, wenn du mal vorbeischaust!

Warum ist Sophie Jones Mitglied im Verein? Warum engagiert sie sich in der Aufklärungsarbeit und möchte insbesondere junge Menschen erreichen – Zeugen Jehovas, Ausgestiegene und Angehörige von Zeugen Jehovas

Seit mehr als 10 Jahren informiert sie über ihre Erfahrungen, wie die Wachtturm-Ges. Menschen manipuliert und welche schädlichen Auswirkungen dies auf sie und andere Opfer hatte und hat. Deshalb kämpft sie für die Einhaltung der Menschenrechte auch bei sog. „Religionsdiktaturen“. Alle die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und die Problematik genauso sehen, sind herzlich eingeladen den Verein zu unterstützen.

Er ist als Zeuge Jehovas aufgewachsen, war aber nie getauft. Jetzt möchte er Zeugen Jehovas beim Ausstieg helfen, aber auch Familienangehörigen, die selbst keine Zeugen Jehovas sind. Er weiß, wie es ist den Leistungsdruck zu erleben, wenn die eigenen Probleme nicht beachtet werden und wie man ausgegrenzt wird, wenn man nicht mehr konform mit der Organisation geht.

Einige unserer Mitglieder konnten ihre Erfahrungen mit Jehovas Zeugen in den Medien schildern. Weitere Informationen finden Sie hier.