JW Opfer Hilfe e.V.

Zweck unseres Vereins

Wir sind ein Zusammenschluss von religiös und weltanschaulich unabhängigen Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, über Menschenrechtsverstöße bei Jehovas Zeugen, Sekten und destruktiven Gruppen im Allgemeinen zu informieren und Ausstiegswilligen psychologische und rechtliche Hilfe zu bieten.
Dabei leistet der Verein einen Beitrag zur Förderung des demokratischen Staatswesens, der öffentlichen Gesundheitspflege und des Kinder- und Jugendschutzes.


Unsere Forderungen an Jehovas Zeugen (KdöR)

Schutz von Familie und Beziehungen

  • Keine soziale Ächtung und kein Kontaktverbot. Keine Diskriminierung bei Austritt und Ausschluss. 
  • Keine Anwendung der Zwei-Zeugen-Regel bei Kindesmissbrauch und häuslicher Gewalt.

Achtung von Staat und Gesetzen    

  • Achtung des Staates als höchste gesetzgeberische Instanz. Keine Einschränkung der gesetzlichen Grundrechte.
  • Vollständige Umsetzung der europäischen Datenschutz-Verordnung, einschließlich des Verfügungsrechts über alle persönlichen Daten.
  • Keine interne Gerichtsbarkeit, welche staatliche Standards/Gesetze unterläuft.

Schutz der Kinder

  • Behandlung von Kindesmissbrauch als Verbrechen, das in der Zuständigkeit der Behörden liegt sowie Aufhebung der 2-Zeugen-Regel.
  • Öffentlich Entschuldigung und Entschädigung für Betroffene
  • Keine psychische Gewalt durch Verängstigung von Kindern mit Vorstellungen wie Teufel, Dämonen und Harmagedon. 
  • Keine psychische Gewalt infolge Überforderung von Kindern durch stundenlanges Stillsitzen, Vermittlung nicht angemessener Inhalte oder Mitnahme in den Predigtdienst.
  • Keine psychische Gewalt durch Isolation von Kindern durch Verbote bezüglich „weltlichen“ Bräuchen wie Geburtstags-Feiern sowie das Schlecht-machen von „weltlichen Menschen“.
  • Mitgliedschaft durch Taufe erst ab Volljährigkeit.

Schutz des Lebens

  • Kein Blutverbot im medizinischen Bereich.

Schutz vor Diskriminierung

  • Keine Diskriminierung von Frauen.
  • Aufhebung der Zwei-Zeugen-Regel bei häuslicher Gewalt.
  • Keine Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und anderen Bevölkerungsgruppen außerhalb heteronormativer Vorstellungen.

Achtung der Lebensgestaltung der Mitglieder

  • Keine Einmischung in privateste Belange wie z.B. das Sexualleben und Verhütung.
  • Keine Stigmatisierung von politischer und gesellschaftlicher Teilhabe.
  • Keine Stigmatisierung von höherer Bildung oder Karriere.

Schutz vulnerabler Personen

Aktive Zusammenarbeit mit professionellen (psychologischen/psychiatrischen) Hilfsangeboten bei psychischen Notsituationen oder Erkrankungen von Mitgliedern. 


Vorstand und Vereinsmitglieder beschreiben die Ziele unseres Vereins

Unser Ziel ist es Menschenrechtsverletzungen bei Jehovas Zeugen aufzuzeigen und Opfern psychologische und rechtliche Hilfe zukommen zu lassen. Sind auch Sie betroffen und leiden unter dem Psychodruck? Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf über unsere Online-Hotline. Gerne beraten wir Sie in Ihrer schwierigen Lebenssituation und vermitteln Psychologen/innen, Rechtsanwälte/innen, Ansprechpartner/innen vom Weißen Ring und andere Experten. Möchten Sie helfen? Wir würden uns freuen, wenn Sie Fördermitglied bei uns werden. Um so mehr ihre Stimme erheben, um so eher werden wir gehört! Wir freuen uns selbstverständlich auch über jede Spende. Wir sind zwar alle ehrenamtlich tätig, trotzdem benötigen wir auch die finanziellen Mittel, um unser Leistungsangebot an psychologischer und rechtlicher Hilfe ausbauen zu können.

Warum ist Sophie Jones Mitglied im Verein? Warum engagiert sie sich in der Aufklärungsarbeit und möchte insbesondere junge Menschen erreichen – Zeugen Jehovas, Ausgestiegene und Angehörige von ZJ?

Seit mehr als 10 Jahren informiert sie über ihre Erfahrungen, wie die Wachtturm-Ges. Menschen manipuliert und welche schädlichen Auswirkungen dies auf sie und andere Opfer hatte und hat. Deshalb kämpft sie für die Einhaltung der Menschenrechte auch bei sog. „Religionsdiktaturen“. Alle die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und die Problematik genauso sehen, sind herzlich eingeladen den Verein zu unterstützen.

Er ist als Zeuge Jehovas aufgewachsen, war aber nie getauft. Jetzt möchte er aktiv ZJ beim Ausstieg helfen, aber auch Familienangehörigen, die selbst keine ZJ sind. Er weiß, wie es ist den Leistungsdruck zu erleben, wenn die eigenen Probleme nicht beachtet werden und wie man ausgegrenzt wird, wenn man nicht mehr konform mit der Organisation geht.

Einige unserer Mitglieder konnten ihre Erfahrungen mit Jehovas Zeugen in den Medien schildern. Weitere Informationen finden Sie hier.