Bluttransfusionsverbot

Jehovas Zeugen verbieten ihren Mitgliedern Bluttransfusionen, auch wenn dies den Tod bedeutet. Sie stellen es jedoch nach außen so dar, als ob dies eine persönliche Entscheidung wäre.

Die internen, geheimen Anweisungen zeigen deutlich, dass nach Verabreichung einer Bluttransfusion ein Komitee darüber entscheidet, ob der/die Betreffende weiterhin ein Zeuge Jehovas ist. Damit besteht praktisch kein Unterschied zu einem Ausschluss außer, dass keine Berufung möglich ist. Das Verbot gilt auch für ungetaufte Kinder.

„Willigt jemand in eine Bluttransfusion ein, sollte ein Komitee den Sachverhalt und die Einstellung des Betreffenden feststellen … Stellt das Komitee fest, dass keine Reue vorliegt, lässt es bekannt geben, dass der Betreffende kein Zeuge Jehovas mehr ist“ (Ältestenbuch sfl-X, Feb. 2019, Kap. 18, Punkt 3)



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