Bluttransfusionsverbot

Jehovas Zeugen verbieten ihren Mitgliedern Bluttransfusionen, auch wenn dies den Tod bedeutet. Sie stellen es jedoch nach außen so dar, als ob dies eine persönliche Entscheidung wäre.

Die internen, geheimen Anweisungen zeigen deutlich, dass nach Verabreichung einer Bluttransfusion ein Komitee darüber entscheidet, ob der/die Betreffende weiterhin ein Zeuge Jehovas ist. Damit besteht praktisch kein Unterschied zu einem Ausschluss außer, dass keine Berufung möglich ist. Das Verbot gilt auch für ungetaufte Kinder.

„Willigt jemand in eine Bluttransfusion ein, sollte ein Komitee den Sachverhalt und die Einstellung des Betreffenden feststellen … Stellt das Komitee fest, dass keine Reue vorliegt, lässt es bekannt geben, dass der Betreffende kein Zeuge Jehovas mehr ist“ (Ältestenbuch sfl-X, Feb. 2019, Kap. 18, Punkt 3)

Stellungnahme der Leitung der Zeugen Jehovas

Die Argumentation ist vielleicht bei Erwachsenen noch nachvollziehbar. Wie ist es jedoch bei Kindern? Viele Kinder von Zeugen Jehovas lassen sich im Alter zwischen 10 und 16 taufen. Können minderjährige Kinder eine so weitreichende Entscheidung treffen? Wurde dies tatsächlich von den höchsten Gerichten Deutschlands anerkannt?
Warum unterliegen dann aber auch ungetaufte Kinder dem Blutverbot?

Todesopfer aufgrund des Blutverbots

Jehovas Zeugen lehren: Blut ist ein Symbol des Lebens.
Jehovas Zeugen ehren das Symbol mehr, als wofür es steht: das Leben

Weitere Erläuterungen zum Blutverbot



Einen Überblick über weitere Missstände bei Jehovas Zeugen finden Sie hier.

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