Watchtower Society attackiert jw.help

Die Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania hat unseren YouTube-Kanal und unseren Instagram-Account sperren lassen wegen angeblicher Markenrechtsverletzungen. Es ist zu befürchten, dass weitere Internet-Auftritte davon betroffen sein werden.

Wir widersprechen dieser angeblichen Markenrechtsverletzung auf das Schärfste . Die Marke jw.help ist in Deutschland geschützt. Deshalb werden wir alle rechtlichen Möglichkeiten zur Verteidigung von jw.help ergreifen.

Wir freuen uns einerseits, dass unsere Arbeit sogar bis in die USA registriert wird, da wir uns überwiegend an ein deutsches Publikum wenden. Andererseits zeigt diese Vorgehensweise auch, wie Jehovas Zeugen mit allen Mitteln versuchen, Kritiker und Aufklärer auszuschalten.

Bitte unterstützen Sie uns in unserem Bemühen weiterhin über Jehovas Zeugen und andere Sekten aufzuklären und deren Opfer zu beraten und ihnen zu helfen. Gerade in der aktuellen Situation sind wir auf ihre Spenden angewiesen.

Allen, die uns bereits unterstützen, möchten wir vielmals danken!

26. Juli – Internationaler Gedenktag für die Opfer der Wachtturm-Organisation

Wachtturm Opfer Gedenktag 2019

Wachtturm Opfer Gedenktag 26.07.19 Thema: ÄchtungVideo anlässlich des Gedenktages der Opfer der Wachtturm-Organisation. Berichte von Betroffenen und Einschätzungen von Expert/innen. Dieses Video jetzt statt auf YouTube hier auf FB.Weltweit machen daher Betroffene und MenschenrechtsaktivistInnen anlässlich des jährlichen Gedenktages auf die Opfer der Wachtturm-Doktrin aufmerksam: – Menschen, die durch das Ächtungsgebot Eltern, Kinder, Partner und Freunde verloren haben.- Menschen, die von sexuellem Kindesmissbrauch innerhalb der JZ betroffen sind.- Menschen, die aufgrund des Blutverbotes der Zeugen Jehovas gestorben sind.- Menschen, die aufgrund der psychischen Belastung krank geworden sind oder sich gar umgebracht haben. ___________________Musik im Video: Jeremy Blake – We will meet again

Gepostet von JW Opfer Hilfe e.V. am Freitag, 30. August 2019
Bitte beachten Sie den Ton im Facebook-Video einzuschalten.

Weltweit machen Betroffene und Menschenrechtsaktivisten anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer der Wachtturm-Organisation auf Grund- und Menschenrechtsverletzungen bei den Zeugen Jehovas aufmerksam – auch JW Opfer Hilfe e.V. und der Goldene Aluhut, u.a. mit einem Stand am Alexanderplatz in Berlin

Die Medienmitteilung finden Sie hier.

Weitere Informationen über das Ächtungs- und Kontaktverbot bei Jehovas Zeugen und die gravierenden Folgen sind hier zu finden.

Pressestimmen

Humanistischer Pressedienst
Internationaler Gedenktag für die Opfer der Wachtturm-Organisation – Aufklärung auf dem Alexanderplatz

Berliner Kurier
Die Opfer Jehovas – hier packen zwei ehemalige Mitglieder der Sekte aus

Luzerner Zeitung
Zum «sozialen Tod» verurteilt – ein Gedenktag soll die Öffentlichkeit auf eine bedenkliche Praxis der Zeugen Jehovas aufmerksam machen.


Regina Spiess – Vorstandsmitglied unseres Vereins und ausgewiesene Sektenexpertin – siegt gegen Jehovas Zeugen vor Schweizer Gericht

Zürich, 10.7.2019 – Wir gratulieren zu diesem Erfolg! Das ist ein großer Tag für die Aufklärungsarbeit über Jehovas Zeugen. Zum ersten Mal werden wesentliche Kritikpunkte durch ein Gericht in der Schweiz bestätigt.

Kritik an Jehovas Zeugen

Wegen eines Interviews im Zürcher Tagesanzeiger vom 27.05.2015 «Zeugen Jehovas reissen Familien auseinander» zum internationalen Wachtturm-Opfer-Gedenktag wurde Regina Spiess wegen ehrverletzender, übler Nachrede von Jehovas Zeugen angeklagt. Zum Zeitpunkt des Interviews arbeitete sie als Sektenberaterin bei der Beratungsstelle infoSekta in Zürich. Die Jehovas Zeugen behaupteten, dass die Vorwürfe im Interview nicht wahr wären, wie z.B. die Existenz der Zwei-Zeugen-Regelung, die Ächtung von Ausgestiegenen oder Todesfälle infolge verweigerter Bluttransfusionen.

Gerichtsprozess und Urteil

Am 9. Juli 2019 fand der Prozess vor dem Bezirksgericht in Zürich statt. Der Tagesanzeiger berichtete darüber. Regina Spiess bezeichnete die Zeugen Jehovas u.a. als «hochproblematische Gemeinschaft, die bis auf die Ebene existentieller Identifikation versucht, manipulativ auf ihre Mitglieder einzuwirken». Auch würde die Organisation der Zeugen Jehovas für sich das Recht auf Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit einfordern, den eigenen Mitgliedern aber nicht gewähren. Das gegen außen abgeschlossene System und gewisse Regeln förderten zudem sexuelle Gewalt an Kindern.

Das Urteil lautete auf Freispruch, weil Regina Spiess die von ihr getroffenen Aussagen belegen (d.h. den Wahrheits- bzw. Gutglaubensbeweis erbringen) konnte. Sie habe, so der Richter, ihren Auftrag wahrgenommen und im Namen der Fachstelle infoSekta Aufklärungsarbeit geleistet.

Pressestimmen

REPUBLIK – Alles was Recht ist – Kritik an Zeugen Jehovas ist erlaubt.
Was man alles über die Organisation sagen darf, z.B. dass bei den Zeugen Jehovas eine «Praxis der Ächtung» von Aussteigern herrsche, ihren Mitgliedern die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit nicht gewähren, dass Kinder in permanenter Angst leben und immer wieder Gläubige nach Verkehrsunfällen oder Frauen bei der Geburt sterben, weil sie keine Bluttransfusion akzeptieren dürfen. 

Nau.ch – Bezirksgericht Zürich spricht Ex-Infosekta-Mitarbeiterin frei.
Das Bezirksgericht Zürich hat am Dienstag eine ehemalige Mitarbeitern der Sektenberatungsstelle Infosekta vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede freigesprochen. Sie hatte sich in den Medien kritisch über die Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas geäussert.

Tagesanzeiger – Bezirksgericht Zürich spricht Sektenspezialistin frei.
Zeugen Jehovas haben die Frau wegen kritischer Äusserungen in den Medien angezeigt. Sie sind vor dem Richter abgeblitzt.

Bluewin – Bezirksgericht Zürich spricht Sektenspezialistin frei.
Eine ehemalige Infosekta-Mitarbeiterin hatte sich in der Vergangenheit in den Medien kritisch gegenüber den Zeugen Jehovas geäussert. Vom gegen sie erhobenen Vorwurf der üblen Nachrede wurde sie nun aber vom Zürcher Bezirksgericht freigesprochen.

Der Landbote – Sektenexpertin wird freigesprochen.
Wegen Aussagen in einem Interview hatten die Zeugen Jehovas eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle Infosekta angezeigt.

Baseler Zeitung – Bezirksgericht Zürich spricht Sektenspezialistin frei.
Zeugen Jehovas haben die Frau wegen kritischer Äusserungen in den Medien angezeigt. Sie sind vor dem Richter abgeblitzt.

Zürichsee-Zeitung – Sektenexpertin wird freigesprochen.
Wegen Aussagen in einem Interview hatten die Zeugen Jehovas eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle Infosekta angezeigt.

Bieler Tagblatt – Sektenkritikerin freigesprochen.
Zürich Das Bezirksgericht Zürich hat eine frühere Mitarbeiterin der Sektenberatungsstelle Infosekta entlastet. Die Zeugen Jehovas hatten sie angezeigt.

Berner Zeitung – Bezirksgericht Zürich spricht Sektenspezialistin frei
Das Bezirksgericht Zürich sprach am Dienstag eine ehemalige Mitarbeiterin der Sektenberatungsstelle Infosekta vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede frei. Angezeigt hatten sie die Zeugen Jehovas wegen kritischer Äusserungen in den Medien.

Radio Sunshine – BEZIRKSGERICHT ZÜRICH SPRICHT SEKTENSPEZIALISTIN FREI.
Das Bezirksgericht Zürich hat am Dienstag eine ehemalige Mitarbeiterin der Sektenberatungsstelle Infosekta vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede freigesprochen. Angezeigt hatten sie die Zeugen Jehovas wegen kritischer Äusserungen in den Medien.

Jehovas Zeugen bereits 2015 mit Strafanzeige gescheitert

Anna Gunkel arbeitet als Physiotherapeutin und Fachberaterin Psycho-Traumatologie mit Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen. Sie sagte im Interview: «Praktisch jede meiner Patientinnen, die bei den Zeugen Jehovas aufwuchs, wurde missbraucht»
(watson, 23.04.2015)

Der Anwalt der Zeugen Jehovas Oliver Huber leitete darauf hin Strafanzeige ein. «Die Beschuldigte habe mehrere unwahre ehrverletzende Äußerungen getätigt». Die Zeugen Jehovas blitzten jedoch ab, da die Staatsanwaltschaft die Voraussetzungen für eine Untersuchung als nicht gegeben ansah.
(watson, 22.10.2015)

Weitere Details zu Kritikpunkten bei Jehovas Zeugen

Hier finden Sie weitere Informationen.

Italien – ex-Zeugin Jehovas stellt Strafanzeige wegen Ächtung

05.07.19 | Corriereromagna.it, RIMINI. Ihre Verwandten und langjährigen Freunde haben aufgehört mit ihr zu reden und wechseln die Strassenseite, wenn sie sie treffen. Die „Ältesten“ der Versammlung der Zeugen Jehovas, zu denen sie trotz einer internen Ermahnung gehört, haben die Ankündigung ihres Ausschlusses öffentlich in der Gemeinde bekanntgegeben. Dies gilt als Massnahme, damit die Anhänger innerhalb der Gruppe wissen, wen sie ab sofort meiden müssen sowie jeglichen Kontakt zu unterbinden haben.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet: Die noch zu prüfenden Straftatbestände sind Stalking, Verletzung der Privatsphäre und Verleumdung.

Unser Verein unterstützt Strafanzeige gegen Zeugen Jehovas

 SWR Aktuell Baden-Württemberg, 3.7.2019 – Mitglieder einer Opferschutzorganisation haben beim Polizeipräsidium Stuttgart Strafanzeige gegen führende Mitglieder der Zeugen Jehovas gestellt. Die Organisation wirft der Religionsgemeinschaft Prozessbetrug vor.

Es wird den Zeugen Jehovas vorgeworfen, dass sie Mitglieder unter Druck setzten, wenn diese weiterhin Kontakt zu Aussteigern hielten. Dies verstoße gegen den vom Grundgesetz geforderten Schutz von Ehe und Familie. Vor Gericht hätten die Zeugen Jehovas dies anders dargestellt. 

Zudem werfen die Vertreter der „Jehovah’s Witnesses Opfer Hilfe“ der Religionsgemeinschaft vor, Mitglieder würden unter Druck gesetzt, wenn sie im Falle lebensbedrohlicher Krankheiten Bluttransfusionen akzeptierten. Darüber hinaus werde sexueller Missbrauch innerhalb der Zeugen Zehovas häufig nicht aufgeklärt.

Hier finden Sie weitere Infos zu den Problemfeldern

Kanada – Sammelklage wegen Kindesmissbrauch genehmigt

In Quebec wurde eine Sammelklage gegen Zeugen Jehovas genehmigt.

Die Sammelklage zielt auf 150.000 $ moralischen Schadenersatz und 100.000 $ Strafschadenersatz für jedes Mitglied der Kategorie ab. Wie viele Menschen letztendlich an der Sammelklage teilnehmen werden, ist noch ungewiss. Es sind alle aktiven und ehemaligen Zeugen Jehovas in Quebec aufgerufen, sich bei der Anwältin zu melden, sofern sie Opfer von Kindermissbrauch bei den Zeugen Jehovas wurden.

Großbritannien untersucht sexuellen Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen

Patheos 04.05.2019 – Die unabhängige Untersuchung von sexuellem Kindesmissbrauch (Independent Investigation into Child Sexual Abuse – IICSA) des Vereinigten Königreichs wird ihre Untersuchungen auf eine Reihe religiöser Organisationen ausweiten, darunter auch auf die Zeugen Jehovas.

Auch die Charity Commission führt auch eine Untersuchung zu Fragen des Kinderschutzes in der Watch Tower Bible and Tract Society of Britain, der Hauptzentrale der Zeugen Jehovas in Großbritannien durch, die von der Kommission reguliert wird.

Letztes Jahr kontaktierten mehrere Personen The Guardian mit Vorwürfen wegen sexuellem Kindesmissbrauch und anderer Misshandlungen in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas im Vereinigten Königreich. Sie beschrieben eine Kultur der Vertuschung und Lüge, in der hochrangige Mitglieder der Organisation, die als Älteste bekannt sind, die Opfer davon abhalten vor die Öffentlichkeit zu treten, aus Angst, „Schande über Jehova“ zu bringen und sie daher von der Gemeinde und ihren Familien trennen.

Hier geht es zur deutschen Übersetzung des Artikels mit Stimmen Betroffener.

Europawahl – Wahlverbot bei Jehovas Zeugen?

In einer europaweiten Kampagne macht der Verein JW Opfer Hilfe e.V. darauf aufmerksam, dass es Hinweise auf ein mögliches Wahlverbot bei Jehovas Zeugen gibt. Bereits der Versuch wäre ein schwerer Gesetzesverstoß und könnte die KdöR gefährden. Deshalb fordert der Verein alle Zeugen Jehovas auf, sich an den Wahlen zu beteiligen und ihre Erfahrungen an den Verein zurückzumelden.

Aufforderung an alle Zeugen Jehovas – geht wählen

„Wir möchten alle Zeugen Jehovas auffordern: Nehmen Sie Ihr Grundrecht wahr und gehen Sie wählen! 

Warten Sie nicht länger auf Harmagedon – Gottes Krieg zur Vernichtung aller nicht-Zeugen Jehovas – und ein Leben im Paradies auf der Erde.

Gestalten Sie Ihre Zukunft jetzt. Nehmen Sie Einfluß auf die Weichenstellungen in Europa für die nächsten Jahre und Jahrzehnte!

Möchten Sie anonym bleiben – nehmen Sie an der Briefwahl teil.

 Stehen Sie sowieso kurz vor dem Austritt, dann gehen Sie in die Wahlkabine und sprechen Sie darüber. Tun Sie dies aber nur, wenn Ihnen bewußt ist, dass Sie die Konsequenz der sozialen Ächtung und des Kontaktverbots – auch in der Familie – tragen können.

Sollten Sie bereits Erfahrungen mit den Konsequenzen bei einer Wahlbeteiligung gemacht haben, bitte berichten Sie uns davon. Kontaktformular oder email@jw.help

Weitere Erläuterungen finden Sie hier.

Belgien – 70 Fälle von Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen

Bei den Zeugen Jehovas in Belgien soll sexueller Missbrauch von Kindern einem Fernsehbericht zufolge an der Tagesordnung sein. Als Reaktion auf die Reportage des VRT-Reportagemagazins „Pano“ wurde eine Anlaufstelle für Opfer ins Leben gerufen: „Reclaimed Voices Belgien“. Innerhalb weniger Tage gingen 70 Meldungen ein.

„In Gesprächen, die wir bisher mit Opfern geführt haben, scheint das Trauma durch die anschließende Ausgrenzung aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas in einigen Fällen eine noch größere Wirkung zu haben als der Missbrauch selbst“, heißt es in einer Pressemitteilung. (vrt)

Hier geht es zu dem Artikel bei GRENZECHO.

Der Justizminister ist eingeschaltet und die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Mehr zum Thema Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen finden Sie hier.

Sind Sie selbst Betroffene/r in Deutschland? Dann bitte melden Sie Ihren Fall an die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs.

Schweden – Gerichtsverfahren gegen Jehovas Zeugen wegen jugendgefährdender und diskriminierender Videos

Metro 25.03.2019 – Jehovas Zeugen zeigen jugendgefährdende Videos auf Kongress und verstoßen gegen das Gesetz zur Altersfreigabe von Filmen für Minderjährige. Am Montag beginnt der Prozess gegen einen 64-jährigen Zeugen Jehovas.

Anläßlich der jährlichen Kongressserie „Seid mutig“,  die letztes Jahr in Schweden stattfand, zeigten Jehovas Zeugen mehrere Videos mit Szenen der Weltvernichtung während Harmagedon. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind die Filme gemäß der örtlichen Gesetzgebung nicht für Minderjährige geeignet. Neben den unzulässigen Filmen zeigten Jehovas Zeugen auch Video-Botschaften mit Diskriminierung von Menschen aus der LGBT-Bewegung. Diese sind ebenfalls als illegal anzusehen.