Landtag von Baden-Württemberg wegen Jehovas Zeugen

Landtag von Baden-Württemberg – Antrag der FDP/DVP: Aktuelle Erkenntnisse im Hinblick auf den Status der Zeugen Jehovas als Körper- schaft des öffentlichen Rechts

Am 12. Dezember 2019 hat der Abgeordnete Dr. Ulrich Goll mit anderen Abgeordneten der FDP/DVP-Fraktion einen Antrag an den Landtag von Baden-Württemberg mit dem Thema eingereicht „Aktuelle Erkenntnisse im Hinblick auf den Status der Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts“.

Damit wird der Landtag aufgefordert zu beschließen, dass die Landesregierung über die eingereichten 15 Fragen berichten soll, die sich hauptsächlich mit der Rechtstreue der Jehovas Zeugen beschäftigen. Die Antragsteller beziehen sich dabei auf das auch uns vorliegende Experten-Gutachten.

Hier finden Sie den Antrag der FDP/DVP.

Jahresbericht 2019

Der Vorstandsvorsitzende des Vereins JW Opfer Hilfe e.V. Udo Obermayer berichtet über Aktivitäten und Erreichtes im Jahresbericht 2019.

So haben wir das Informationsangebot auf unserer Website jw.help zu den Problemfeldern und Hilfsangeboten deutlich ausgebaut. Auch unsere Forderungen an Jehovas Zeugen haben wir klar und deutlich formuliert. Gleichzeitig ist es uns auch gelungen wesentlich mehr Menschen zu erreichen und damit auch bedeutend mehr Betroffenen Hilfe zukommen lassen.

Weitergehende Informationen zu einzelnen Punkten aus dem Video finden Sie hier:

Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen in Belgien

ARD berichtet, gut recherchiert,
im Europamagazin
und als Schwerpunkt in der Tagesschau,
wie offenbar strikte Machtstrukturen, Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen begünstigt haben könnten:
Knapp 100 Fälle von mutmaßlichem sexuellen Missbrauch sind in Belgien ans Licht gekommen – die Opfer berichten von enormem Druck, nicht in Kontakt mit Justiz und Polizei zu treten

Es wird im Text auch auf die Hilfsorganisation JW.HELP in Deutschland verwiesen, an die sich jemand wenden kann, der über das Thema sprechen möchte, einen Fall kennt oder selbst betroffen ist.

Weitere Infos über das weltweite Problem des Kindesmissbrauchs bei Jehovas Zeugen finden Sie hier.

Aufkleber „keine Zeugen Jehovas“

Aufgrund eines vielfach an uns herangetragenen Wunsches, bieten wir ab sofort Aufkleber mit dem Text an: „Ich wünsche keine Flyer oder Besuche von Zeugen Jehovas / jw.help – wir helfen Sektenaussteigern“ (Maße: 50 x 150 mm).

In vielen Fällen führt dieses Wissen zum Aufwachen und Verlassen dieser problematischen Organisation. Damit können Sie dem betreffenden Zeugen Jehovas eine große Hilfe sein, ein selbstbestimmtes Leben ohne Angst zu führen.

Mit dem Anbringen des Aufklebers an der Tür oder Ihrem Briefkasten zeigen Sie nicht nur den Zeugen Jehovas, dass Sie nicht besucht werden möchten. Durch den Hinweis auf die Webseite jw.help in der Mitte des Aufklebers kann sich ein indoktriniertes Mitglied außerdem wichtige Informationen außerhalb der Wachtturm-Gesellschaft einholen.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie die Aufkleber-Aktion mit unterstützen.

Und so einfach geht’s – schicken Sie Ihre Adresse an folgende E-Mail:
jw-help-aufkleber@web.de
Danach bekommen Sie den Aufkleber innerhalb von 7 Tagen kostenfrei zugesandt.



Nach dem Briefversand löschen wir umgehend Ihre Daten.

Watchtower Society attackiert jw.help

UPDATE: Wir haben unseren Video-Kanal auf Dailymotion umgezogen. Die Videos finden Sie hier: https://www.dailymotion.com/jwhelp

Die Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania hat unseren YouTube-Kanal und unseren Instagram-Account sperren lassen wegen angeblicher Markenrechtsverletzungen. Es ist zu befürchten, dass weitere Internet-Auftritte davon betroffen sein werden.

Wir widersprechen dieser angeblichen Markenrechtsverletzung auf das Schärfste . Die Marke jw.help ist in Deutschland geschützt. Deshalb werden wir alle rechtlichen Möglichkeiten zur Verteidigung von jw.help ergreifen.

Wir freuen uns einerseits, dass unsere Arbeit sogar bis in die USA registriert wird, da wir uns überwiegend an ein deutsches Publikum wenden. Andererseits zeigt diese Vorgehensweise auch, wie Jehovas Zeugen mit allen Mitteln versuchen, Kritiker und Aufklärer auszuschalten.

Bitte unterstützen Sie uns in unserem Bemühen weiterhin über Jehovas Zeugen und andere Sekten aufzuklären und deren Opfer zu beraten und ihnen zu helfen. Gerade in der aktuellen Situation sind wir auf ihre Spenden angewiesen.

Allen, die uns bereits unterstützen, möchten wir vielmals danken!

26. Juli – Internationaler Gedenktag für die Opfer der Wachtturm-Organisation

Weltweit machen Betroffene und Menschenrechtsaktivisten anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer der Wachtturm-Organisation auf Grund- und Menschenrechtsverletzungen bei den Zeugen Jehovas aufmerksam – auch JW Opfer Hilfe e.V. und der Goldene Aluhut, u.a. mit einem Stand am Alexanderplatz in Berlin

Die Medienmitteilung finden Sie hier.

Weitere Informationen über das Ächtungs- und Kontaktverbot bei Jehovas Zeugen und die gravierenden Folgen sind hier zu finden.

Pressestimmen

Humanistischer Pressedienst
Internationaler Gedenktag für die Opfer der Wachtturm-Organisation – Aufklärung auf dem Alexanderplatz

Berliner Kurier
Die Opfer Jehovas – hier packen zwei ehemalige Mitglieder der Sekte aus

Luzerner Zeitung
Zum «sozialen Tod» verurteilt – ein Gedenktag soll die Öffentlichkeit auf eine bedenkliche Praxis der Zeugen Jehovas aufmerksam machen.


Regina Spiess – Vorstandsmitglied unseres Vereins und ausgewiesene Sektenexpertin – siegt gegen Jehovas Zeugen vor Schweizer Gericht

Vorstandsmitglied JW Opfer Hilfe e.V.

Zürich, 10.7.2019 – Wir gratulieren zu diesem Erfolg! Das ist ein großer Tag für die Aufklärungsarbeit über Jehovas Zeugen. Zum ersten Mal werden wesentliche Kritikpunkte durch ein Gericht in der Schweiz bestätigt.

Kritik an Jehovas Zeugen

Wegen eines Interviews im Zürcher Tagesanzeiger vom 27.05.2015 «Zeugen Jehovas reissen Familien auseinander» zum internationalen Wachtturm-Opfer-Gedenktag wurde Regina Spiess wegen ehrverletzender, übler Nachrede von Jehovas Zeugen angeklagt. Zum Zeitpunkt des Interviews arbeitete sie als Sektenberaterin bei der Beratungsstelle infoSekta in Zürich. Die Jehovas Zeugen behaupteten, dass die Vorwürfe im Interview nicht wahr wären, wie z.B. die Existenz der Zwei-Zeugen-Regelung, die Ächtung von Ausgestiegenen oder Todesfälle infolge verweigerter Bluttransfusionen.

Gerichtsprozess und Urteil

Am 9. Juli 2019 fand der Prozess vor dem Bezirksgericht in Zürich statt. Der Tagesanzeiger berichtete darüber. Regina Spiess bezeichnete die Zeugen Jehovas u.a. als «hochproblematische Gemeinschaft, die bis auf die Ebene existentieller Identifikation versucht, manipulativ auf ihre Mitglieder einzuwirken». Auch würde die Organisation der Zeugen Jehovas für sich das Recht auf Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit einfordern, den eigenen Mitgliedern aber nicht gewähren. Das gegen außen abgeschlossene System und gewisse Regeln förderten zudem sexuelle Gewalt an Kindern.

Das Urteil lautete auf Freispruch, weil Regina Spiess die von ihr getroffenen Aussagen belegen (d.h. den Wahrheits- bzw. Gutglaubensbeweis erbringen) konnte. Sie habe, so der Richter, ihren Auftrag wahrgenommen und im Namen der Fachstelle infoSekta Aufklärungsarbeit geleistet.

Pressestimmen

REPUBLIK – Alles was Recht ist – Kritik an Zeugen Jehovas ist erlaubt.
Was man alles über die Organisation sagen darf, z.B. dass bei den Zeugen Jehovas eine «Praxis der Ächtung» von Aussteigern herrsche, ihren Mitgliedern die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit nicht gewähren, dass Kinder in permanenter Angst leben und immer wieder Gläubige nach Verkehrsunfällen oder Frauen bei der Geburt sterben, weil sie keine Bluttransfusion akzeptieren dürfen. 

Nau.ch – Bezirksgericht Zürich spricht Ex-Infosekta-Mitarbeiterin frei.
Das Bezirksgericht Zürich hat am Dienstag eine ehemalige Mitarbeitern der Sektenberatungsstelle Infosekta vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede freigesprochen. Sie hatte sich in den Medien kritisch über die Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas geäussert.

Tagesanzeiger – Bezirksgericht Zürich spricht Sektenspezialistin frei.
Zeugen Jehovas haben die Frau wegen kritischer Äusserungen in den Medien angezeigt. Sie sind vor dem Richter abgeblitzt.

Bluewin – Bezirksgericht Zürich spricht Sektenspezialistin frei.
Eine ehemalige Infosekta-Mitarbeiterin hatte sich in der Vergangenheit in den Medien kritisch gegenüber den Zeugen Jehovas geäussert. Vom gegen sie erhobenen Vorwurf der üblen Nachrede wurde sie nun aber vom Zürcher Bezirksgericht freigesprochen.

Der Landbote – Sektenexpertin wird freigesprochen.
Wegen Aussagen in einem Interview hatten die Zeugen Jehovas eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle Infosekta angezeigt.

Baseler Zeitung – Bezirksgericht Zürich spricht Sektenspezialistin frei.
Zeugen Jehovas haben die Frau wegen kritischer Äusserungen in den Medien angezeigt. Sie sind vor dem Richter abgeblitzt.

Zürichsee-Zeitung – Sektenexpertin wird freigesprochen.
Wegen Aussagen in einem Interview hatten die Zeugen Jehovas eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle Infosekta angezeigt.

Bieler Tagblatt – Sektenkritikerin freigesprochen.
Zürich Das Bezirksgericht Zürich hat eine frühere Mitarbeiterin der Sektenberatungsstelle Infosekta entlastet. Die Zeugen Jehovas hatten sie angezeigt.

Berner Zeitung – Bezirksgericht Zürich spricht Sektenspezialistin frei
Das Bezirksgericht Zürich sprach am Dienstag eine ehemalige Mitarbeiterin der Sektenberatungsstelle Infosekta vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede frei. Angezeigt hatten sie die Zeugen Jehovas wegen kritischer Äusserungen in den Medien.

Radio Sunshine – BEZIRKSGERICHT ZÜRICH SPRICHT SEKTENSPEZIALISTIN FREI.
Das Bezirksgericht Zürich hat am Dienstag eine ehemalige Mitarbeiterin der Sektenberatungsstelle Infosekta vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede freigesprochen. Angezeigt hatten sie die Zeugen Jehovas wegen kritischer Äusserungen in den Medien.

Jehovas Zeugen bereits 2015 mit Strafanzeige gescheitert

Anna Gunkel arbeitet als Physiotherapeutin und Fachberaterin Psycho-Traumatologie mit Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen. Sie sagte im Interview: «Praktisch jede meiner Patientinnen, die bei den Zeugen Jehovas aufwuchs, wurde missbraucht»
(watson, 23.04.2015)

Der Anwalt der Zeugen Jehovas Oliver Huber leitete darauf hin Strafanzeige ein. «Die Beschuldigte habe mehrere unwahre ehrverletzende Äußerungen getätigt». Die Zeugen Jehovas blitzten jedoch ab, da die Staatsanwaltschaft die Voraussetzungen für eine Untersuchung als nicht gegeben ansah.
(watson, 22.10.2015)

Weitere Details zu Kritikpunkten bei Jehovas Zeugen

Hier finden Sie weitere Informationen.

Italien – ex-Zeugin Jehovas stellt Strafanzeige wegen Ächtung

05.07.19 | Corriereromagna.it, RIMINI. Ihre Verwandten und langjährigen Freunde haben aufgehört mit ihr zu reden und wechseln die Strassenseite, wenn sie sie treffen. Die „Ältesten“ der Versammlung der Zeugen Jehovas, zu denen sie trotz einer internen Ermahnung gehört, haben die Ankündigung ihres Ausschlusses öffentlich in der Gemeinde bekanntgegeben. Dies gilt als Massnahme, damit die Anhänger innerhalb der Gruppe wissen, wen sie ab sofort meiden müssen sowie jeglichen Kontakt zu unterbinden haben.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet: Die noch zu prüfenden Straftatbestände sind Stalking, Verletzung der Privatsphäre und Verleumdung.

Unser Verein unterstützt Strafanzeige gegen Zeugen Jehovas

 SWR Aktuell Baden-Württemberg, 3.7.2019 – Mitglieder einer Opferschutzorganisation haben beim Polizeipräsidium Stuttgart Strafanzeige gegen führende Mitglieder der Zeugen Jehovas gestellt. Die Organisation wirft der Religionsgemeinschaft Prozessbetrug vor.

Es wird den Zeugen Jehovas vorgeworfen, dass sie Mitglieder unter Druck setzten, wenn diese weiterhin Kontakt zu Aussteigern hielten. Dies verstoße gegen den vom Grundgesetz geforderten Schutz von Ehe und Familie. Vor Gericht hätten die Zeugen Jehovas dies anders dargestellt. 

Zudem werfen die Vertreter der „Jehovah’s Witnesses Opfer Hilfe“ der Religionsgemeinschaft vor, Mitglieder würden unter Druck gesetzt, wenn sie im Falle lebensbedrohlicher Krankheiten Bluttransfusionen akzeptierten. Darüber hinaus werde sexueller Missbrauch innerhalb der Zeugen Zehovas häufig nicht aufgeklärt.

Pressestimmen

Streit zu Kontakt mit Aussteigern – Opferorganisation stellt Anzeige gegen Zeugen Jehovas. Sie wirft der Gemeinschaft Prozessbetrugs vor.
Die Vorwürfe der Jehovah’s Witness Opfer Hilfe stützen sich auf ein Expertengutachten, eine Analyse der Literatur der Wachtturm-Gesellschaft sowie Zeugen Aussagen. Die Zentrale der Zeugen Jehovas im hessisichen Selters sieht die Vorwürfe als rufschädigend an.
Haller Tagblatt, 10.07.2019

Streit zu Kontakt mit Aussteigern – Opferorganisation stellt Anzeige gegen Zeugen Jehovas. Sie wirft der Gemeinschaft Prozessbetrugs vor
NWZ Göppinger Kreisnachrichten, 10.07.2019

Opferschutzorganisation beklagt Druck gegen Mitglieder – Strafanzeige gegen führende Mitglieder der Zeugen Jehovas
Kirche + Leben Netz, 03.07.2019

SWR: Strafanzeige gegen führende Mitglieder der Zeugen Jehovas – Verstoß gegen Schutz von Ehe und Familie?
Domradio.de, 03.07.2019

weitergehende Informationen

Hier finden Sie weitere Infos zu Ächtung & Kontaktverbot, Bluttransfusionsverbot und dem Expertengutachten.

Kanada – Sammelklage wegen Kindesmissbrauch genehmigt

In Quebec wurde eine Sammelklage gegen Zeugen Jehovas genehmigt.

Die Sammelklage zielt auf 150.000 $ moralischen Schadenersatz und 100.000 $ Strafschadenersatz für jedes Mitglied der Kategorie ab. Wie viele Menschen letztendlich an der Sammelklage teilnehmen werden, ist noch ungewiss. Es sind alle aktiven und ehemaligen Zeugen Jehovas in Quebec aufgerufen, sich bei der Anwältin zu melden, sofern sie Opfer von Kindermissbrauch bei den Zeugen Jehovas wurden.